v.l.n.r.: Stefan Zaborowski (Vorsitzender lmb), Kathrin Frese (Geschäftsführerin MKC), Kathleen Okrent (Projektkoordinatorin MKC), Britta Ernst (Bildungsministerin). Bild: Matthias Specht, cc0

Das Multikulturelle Centrum in Templin ist ab sofort auch ein JIM – Jugendinformations- und Medienzentrum. JIM steht für die Jugendinformations- und Medienzentren, ein Netzwerk von aktuell 18 Jugendfreizeiteinrichtungen im Land Brandenburg mit medienpädagogischem Profil. Der lmb – Landesfachverband Medienbildung Brandenburg koordiniert das JIM-Netzwerk mit Fördermitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Sonderheit beim Templiner JIM ist die Kooperation mit dem ortsansässigen „Jugendkella“, einer Jugendfreizeiteinrichtung in Trägerschaft der Evangelischen Kirche. Beide – MKC und Jugendkella – bilden nun den JIM-Verbund Templin. Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst übergab zur Eröffnung des JIMs dem MKC einen Förderscheck in Höhe von 16.700 Euro zur Beschaffung von Medientechnik, die für die film- und medienpädagogische Arbeit vor Ort eingesetzt werden soll. Die Mittel stammen aus dem Nachtragshaushalt des Landes Brandenburg für 2018. Eine Überraschung gab es dann zum Schluss auch noch: Der Vorstandsvorsitzende des lmb, Stefan Zaborowski, verkündete, dass das MKC im Herbst kommenden Jahres Gastgeber des 7. JIM Filmfestival Brandenburg sein wird. Auf dem Event präsentieren dann 200 Jugendliche von zwölf bis 21 Jahren ihre eigene Sicht auf die Welt. Damit ist das Festivalformat Brandenburgs einziges landesweites Filmprojekt, bei dem Heranwachsende vor und hinter der Kamera die Stars sind. Der Veranstalter, der lmb – Landesfachverband Medienbildung Brandenburg, fördert so eine kritische Medienkompetenz und gibt berufsorientierende Einblicke in die Film- und Medienbranche.