Vereinsgründung: Brandenburg wird multimedia

Bereits in den 1990er Jahren wurden die Bedeutung medienpädagogischer Arbeit und der wachsende Einfluss digitaler Instrumente und Angebotsformen für die Jugendarbeit erkannt. Mit der Gründung eines eigenständigen Vereins – damals mit dem Titel „Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg e.V“ – am 19. September 1997 in Oranienburg wurde eine neue Interessensvertretung für medienpädagogische Angebote, Strukturen und Vernetzung in der Jugendarbeit geschaffen.

„Zweck des Vereins ist die Förderung multimedialer Angebots- und Arbeitsformen in der Jugendarbeit. Die Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Organisationen, Institutionen und Persönlichkeiten, die das Ziel verfolgen, junge Menschen durch die Herausbildung von Medienkompetenz auf ein Leben in einer vernetzten und multimedialen Welt vorzubereiten.“ (aus der Gründungssatzung)

Dabei ging es den Gründungsmitgliedern auch um Aspekte der demokratischen Nutzung des digitalen Raumes, offener Angebote, freier Bildungsmaterialien und Software.

„Der Verein unterstützt Aktivitäten und Projekte, die zur Demokratisierung des Zugriffs auf die neuen Medien dienen und die diese neuen Medien als demokratisches Organ gesellschaftlicher und individueller Kommunikations profilieren.“ (aus der Gründungssatzung)