Wie kann Jugendarbeit auch im Lockdown funktionieren? Die Stiftung SPI hat in einem Leitfaden Projektbeispiele und Erfahrungen aus den Jugendeinrichtungen in Brandenburg aus dem ersten Lockdown von März bis Mai 2020 gesammelt und ausgewertet. Aufgrund der durch COVID-19 bedingten Schließungen von Einrichtungen und Schulen gab es bereits im Frühjahr einen starken Zuwachs an digitalen Angeboten. Bereits hier wurde deutlich, so die Stellungnahme von Geschäftsbereichsleiter Stefan Zaborowski, wer auf diese außergewöhnliche Situation adäquat reagieren konnte beziehungsweise wollte und auch, wo es dazu an den Voraussetzungen fehlte.

Künftig dürfte es ist interessant werden zu beobachten, so Zaborowski weiter, welche der neuen Formate in den Regelbetrieb übernommen werden und welche allein der Not geschuldet waren.Das gesamte Spektrum der Akteure sozialer Arbeit und natürlich auch der Schule müsse sich darauf einlassen können, einen Weg der permanenten medialen Veränderungen zu gehen. Voraussetzung dafür seien Neugier, gute technische Rahmenbedingungen und die Fortbildung der Sozialarbeitenden.

Die in der Broschüre beschriebenen Vorhaben sind weder vollständig noch abschließend, geben aber dennoch einen interessanten Einblick in die Aktivitäten der Stiftung zum Thema „Digitale Angebote in der sozialen Arbeit“. Der Leitfaden zum Download

Die Stiftung SPI ist Mitglied im lmb – Landesfachverband Medienbildung Brandenburg und Träger von JIM – Jugendinformations- und Medienzentren. Stefan Zaborowski ist Vorsitzender im Vorstand des lmb.

Quelle: Stiftung SPI