MediaParents: Medienerziehung von Eltern durch Elternabende stärken

Niemand kommt heute mehr um das Thema Medienerziehung herum. „Eltern sind hier die ersten Ansprechpersonen für Kinder und fungieren als Vorbild. Sie sind sich ihrer Verantwortung dabei durchaus bewusst. Da ihnen allerdings selbst die Vorbilder aus ihrer eigenen Kindheit fehlen, sind sie teilweise überfordert von der Geschwindigkeit des digitalen Wandels und glauben mit ihren Kindern nicht mehr Schritt halten zu können.“ erklärt Projektkoordinatorin Anke Robert vom Verein G3.

Hier setzt das Erasmus+ Projekt „MediaParents“ an: Eine Möglichkeit, die Eltern zu erreichen, können medienpädagogische Elternabende sein. Hierfür werden Berater*innen online ausgebildet, die dann in institutionell losgelösten Elternabenden Wissen zu aktuellen Medienthemen vermitteln und somit die Medienkompetenz speziell im ländlichen Raum stärken. Berater*in kann dabei jeder werden, der sich für das Thema interessiert – Pädagog*innen ebenso wie interessierte Eltern.
Vorteil: die Elternabende finden lokal und auf Augenhöhe statt. Anke Robert erklärt, wie das funktioniert: „Gelernt wird online. Alle Kurse sind als eLearning kurzweilig und ansprechend aufbereitet und bieten einen orts- und zeitunabhängigen Zugang zu den Weiterbildungsinhalten.“

Ein gut durchdachtes und strukturierte Curriculum für die Online-Weiterbildung zum MediaParent-Berater*innen ist die Voraussetzung für die anderen Projektergebnisse und für den europäischen Transfer im MediaParents-Projekt. Hier kann das Weiterbildungskonzept zum MediaParent-Berater*innen in Form eines Curriculums heruntergeladen werden. Es beschreibt 17 eLearning-Kurse zur Durchführung von themenbezogenen, medienpädagogischen Elternabenden mit Inhalten und Lernergebnissen.

Weiterführende Informationen auf der Seite der Europäischen Kommission.

Quelle: Homepage MediaParents