Messenger werden von Jugendlichen nicht nur zur Kommunikation untereinander genutzt sondern zunehmend auch zur politischen Willensbildung. Das Projekt „Digitale Jugendarbeit“ hat in einem Blogbeitrag die Rolle von Messengern in der Jugendarbeit kritisch beleuchtet. Ausgehend von der Ankündigung des am meisten genutzen Messengers WhatApp, die Geschäftsbedingungen zu ändern und den Datenschutz deutlich zu verwässern, rät das Projekt alternative Messenger wie Threema (kostenpflichtig) oder Signal einzusetzen.

Für die Bedeutung von Messengern in der politischen Diskussion weisen die Autoren auf die Ergebnisse verschiedener Studien hin. So hat die Studie Jugend will bewegen von der Vodafone Stiftung ergeben, dass Messenger für junge Menschen der wichtigste Ort für politische Debatten sind. 54% der Befragten gaben an, dass sie Messenger am häufigsten für politische Meinungsäußerungen nutzen. Messenger spielen demnach eine zunehmend wichtige Rolle für die politische Kommunikation und zivilgesellschaftliches Engagement. Wer mit jungen Menschen arbeite, komme also nicht daran vorbei, sich tiefer mit dem Thema zu beschäftigen.

Der Artikel im Wortlaut 

Quelle: Digitale Jugendarbeit