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Chancenland Zehdenick

Wie stellen sich Jugendliche das Leben auf dem Land vor? Was sind ihre Vorschläge zur Veränderung der Region an einem ganz konkreten Beispiel? Wie wollen sie an Prozessen beteiligt werden? Fragen, die im Projekt „Chancenland“ bearbeitet werden können. In Kooperation mit der Brandenburgischen Architektenkammer und ihrem Projekt “Die Stadtentdecker” arbeitet “Chancenland” an der Formulierung von Nutzungsideen für das nahezu leerstehende ehemalige Renaissanceschloss “Festes Haus Badingen” und geht damit rein auf die architektonische Seite des Projektes ein. Ergebnisse sind Collagen, ein Architekturmodell, ein Theaterstück und Rauminstallationen, die dem Schloss Zukunft geben und das Dorf weiterentwickeln können.

Im jumblr-Projektmodul “Chancenland” werden diese ersten Ideen filmisch als Stop-Motion-Film aufgearbeitet. Das jumblr-Projektmodul besteht aus einem journalistischen Workshop zu filmischen Storytelling, einer Projektwoche einer öffentlichen Abschlusspräsentation “Landtastisch”.

Orte

Zielgruppe: Jugendliche zwischen 14 und 15 Jahren

Zeitraum der Durchführung: 5 Tage Projektwoche plus circa 7 UE Einweisung

Kooperationspartner: JIM-Neuruppin, DKB-Stiftung, Exin Oberschule

jumblr-Säule: schulisch / außerschulisch

Ansprechpartner: Stattwerke e.V., JIM Neuruppin, Karl-Marx-Str. 33/34, Bilderbogenpassage, 16816 Neuruppin

Ziele

  • Auseinandersetzung mit dem Thema Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume am Beispiel eines leerstehenden Schloss im ländlichen Raum. Arbeit mit Jugendlichen aus nicht städtischen Gebieten (ländlicher Raum)
  • Vermittlung kulturell-ästhetischer Medienbildung, Vermittlung digitaler Kulturtechniken und Methoden zu Erarbeitung eines Stop-Motion-Films
  • Kennenlernen von Prozess- und Produktorientierung
  • Medien als Gestaltungsraum und Raum der Meinungsäußerung für Jugendliche (Ausdruck eigener Ideen, Medien als Handlungsraum)
  • Vermittlung von Medienkompetenzen, in unterschiedlicher Gewichtung der Teilbereiche: Medienkunde,-nutzung, -gestaltung

Technik

  • Laptop, Lautsprecher, Tablet, Smartphones, WLAN, Beamer
  • Mikrophone, Dinge für Geräuschproduktion
  • Lampen, Requisiten
  • Papier, Stifte, Flipchart, Storyboard-Vorlage
  • Arbeitsräume, großer Raum für Stuhlkreis

Methoden

  • Methoden zur Auflockerung: Toaster, Obstsalat
  • Präsentationen halten
  • Vermittlung der Heldenreise / Storyboards und Moodboards
  • Recherchieren
  • Film- und Geräuschproduktion
  • Feedback geben: Blitzlicht, 5-Finger-Feedback
  • Projektkonkretisierung durch Prozessgestaltung
  • Aufgaben- und Rollenverteilung

Tipps und Tricks

Videoclips zur Dokumentation via iPhone/Smartphone/IPad und gimbal waren geplant. Eine mediale Begleitung durch die Schüler war zeitlich nicht möglich, daher hat die Lehrerin den Prozess dokumentiert.

Kurzbeschreibung Durchführung

Im Projekt waren die Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen ihre Meinungen, Ideen zum leerstehendem Haus “Festes Haus Badingen” zu entwickeln. Diese Meinungen  haben sie durch den Einsatz von Medien kommuniziert. Darüber hinaus haben sie gelernt, ihre Standpunkte gegenüber anderen SuS in der Gruppe zu formulieren und zu verteidigen. Sie setzten sich mit dem Thema Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume am Beispiel eines leerstehenden Schloss auseinander und entwickelten vielfältige Ideen, lernten Konzepte, wie die „Heldenreise“ kennen, entwarfen Storyboards und drehten einen “ Stop-Motion-Film“.