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Raumpioniere Dokuteam Wusterhausen

 

Ziel des Projekts ist es, die Kinder- und Jugendlichen mehr bei der Gestaltung der Jugendangebote in Wusterhausen zu beteiligen. So soll v.a. der Jugendclub mehr belebt und von den teilnehmenden Jugendlichen selbst gestaltet werden. Die Kinder und Jugendlichen lernen partizipative Tools kennen, mit denen Kommunikation altersübergreifend möglich ist. Diese soll praktikabel und rechtssicher sein. Wenn möglich, werden die Eltern einbezogen und über Chancen und Risiken aufgeklärt. 

Im Projekt entdecken die Kinder und Jugendlichen ihre Orte in Wusterhausen medial und machen sie über eine digitale Rallye erlebbar. Hierfür werden verschiedene Medienprodukte erstellt z.B. Jugendclub von oben (Drohne), Hörspiel/ Podcast zum Thema, Musikvideo mit eigenem Text über Wusterhausen oder ein Fotoworkshop zu ihren Lieblingsorten in Wusterhausen.

Modul Lebensperspektive@4x

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche von 11 -18 Jahren

Zeitraum der Durchführung: Workshop 3- 6 Stunden

Kooperationspartner: Projekt Raumpioniere, Jugendclub Wusterhausen

Ansprechpartner:  Landesvereinigung Kulturelle Bildung (lkj), Dennis Gabor Straße 2, 14469 Potsdam

Ziele

  • Selbstwirksamkeit erfahren und Medienkompetenz erweitern
  • Wissen erwerben über Themen wie Datenschutz und Recht am eigenen Bild in Bezug auf die Nutzung von Messengern, Spielen und sozialen Netzwerken
  • Rechtssicherheit bei der Nutzung von Youtube erhalten
  • Digitale Medien nicht nur als Konsumenten nutzen, sondern sie mit Spaß und zielführend auch für kreative Medienproduktion einsetzen

Technik

  • Tablets, Smartphones, evtl. Drohne,
  • Gruppenraum

Methoden

  • Gruppenarbeit
  • praktische Medienarbeit (Video, Drohne, Youtube)

Tipps und Tricks

  • Die persönliche Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen kann noch verstärkt werden, dies bedarf mehr Vorlauf um sich kennenzulernen und einer kontinuierlichen Begleitung.
  • WLAN und Technik vor Ort müssen vorhanden sein.

Kurzbeschreibung Durchführung

Im Projekt sind vielfältige Produkte (Filme; Fotos; …) entstanden. Die Kinder und Jugendlichen haben ein tieferes Verständnis von Tools und Kommunikationsmöglichkeiten entwickelt. Ebenso wurde die Selbstwirksamkeit der beteiligten Jugendlichen gefördert. Für die Durchführung ist es von Vorteil, wenn es eine kontinuierliche Gruppe gibt, es müssen auch nicht immer alle dabei sein. Wenn eine große Altersspanne in der Gruppe besteht, dann können die Älteren Verantwortung übernehmen. Wichtig für außenstehende Projektmitarbeitende ist eine positive Einstellung der Fachkräfte vor Ort.

Die  Zusammenarbeit und Koproduktion d.h. mediale Beteiligung der Beteiligten, die “Ko-Produktion aller”, hat gut funktioniert. Eine Weiterführung bzw. Vertiefung ist angedacht. Es wurden Informationen an Eltern gegeben und die Teilnehmenden zur Reflexion über den Datenschutz bei Messengern angeregt. Insgesamt hat die Struktur der Medienbildung in der Region zueinander gefunden.