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Methode: Service Learning

 

Modul Service-Learning

Die Module sollen nicht nur medienpädagogische Kompetenzen fördern, sondern auch soziale und persönliche Kompetenzen durch die Verantwortungsübernahme der Teilnehmenden für das eigene Umfeld nach dem Prinzip des Service Learning steigern. Die Module benötigen also eine intensive Vorbereitung und Begleitung durch Lehrkräfte. Alle Inhalte sollen mit Projekten verbunden werden, welche die Teilnehmenden für eigene vorhandene Probleme entwickeln, die sie mit den neu erlernten Kompetenzen lösen können. Diese Kompetenzen und notwendiges Wissen werden bei den Seminaren vermittelt, die praktische Anwendung findet jedoch erst nach den Seminaren unterrichtsbegleitend statt.

Ansprechpartner

Adressen der Jugendbildungsstätten

Jugendbildungszentrum Blossin e. V., Waldweg 10, 15754 Heidesee / OT Blossin, Telefon 033767 75-0,  info (ät) blossin.de

Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, Freienwalder Allee 8-10, 16356 Werneuchen/Werftpfuhl, Telefon 033398-8999-11, info (ät) kurt-loewenstein.de

Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz, Schlossallee 101, 14776 Brandenburg OT Gollwitz, Telefon 03381 213860, info (ät) stiftunggollwitz.de

Schloß Trebnitz – Bildungs- und Begegnungszentrum e. V., Platz der Jugend 6, 15374 Müncheberg OT Trebnitz, Telefon 033477 519-0 empfang (ät) schloss-trebnitz.de

Ziele

  • soziale und persönliche Kompetenzen fördern
  • Verantwortungsübernahme für das eigene Umfeld
  • Prinzip des Service Learning steigern

Methoden

  • Gruppenarbeiten
  • Plenumsdiskussion
  • Rollenspiele
  • Ideenbasar / Brainstorming
  • Programmierwerkstatt (Makey, Makey, Coding etc)
  • Präsentieren der Ergebnisse

Inhalt

  • Programmieren für eigene Probleme
  • Erklärfilm zu Lebensperspektiven
  • Spiele programmieren zur Verdeutlichung von Missständen
  • Erstellen von digitalen Regeln und Tools für einen positiven Umgang im Netz

Informationen zum Inhalt der Module

Programmieren für eigene Probleme: In Kleingruppen analysieren die Teilnehmenden Problemsituationen, die sie mit Hilfe von Programmierung und Algorithmen lösen können. Danach bilden sie Gruppen und Beschäftigen sich mit der Findung eines passenden Tools. Hier kann sich eine Projektgruppe bilden, die nach dem Seminar mit dem Programmierungsvorgang fortfahren kann.

Erklärfilm zu Lebensperspektiven: Die Teilnehmenden verarbeiten die behandelten Themen zu einem Film oder einem anderem Medienprodukt, in denen die eigenen Zukunftsvorstellungen dargestellt werden können, vor allem aber für andere im gleichen Alter wichtige Hinweise und Informationen vermittelt werden.

Spiele programmieren zur Verdeutlichung von Missständen: Hier bieten sich Spiele an, um auf mögliche Missstände hinzuweisen oder Lösungen für Probleme zu finden. In Gruppenarbeiten sollen die Teilnehmenden überlegen, was sie vermitteln wollen, um Missstände oder persönliche Geschichten zu übertragen und für andere erfahrbar zu machen. Je nach Zeit, Kenntnissen und Absicht können unterschiedliche Plattformen genutzt werden, um ein Spiel zu konzipieren und damit zu beginnen.

Erstellen von digitalen Regeln und Tools für einen positiven Umgang im Netz: Als Antworten auf Diskriminierungen und Fehlinformationen sollen kreative Beiträge, Netiketten für die eigenen Gruppen oder Tools entstehen, die als Reaktion auf Hassbotschaften und Fake News funktionieren. Diese sollen sich auf die am Vortag befassten Themen beziehen und könnten Projektgruppen ins Leben rufen, die sich als digitale Mediatoren verstehen und sich für digitale Zivilcourage einsetzen.