jumblr – Module in Jugendbildungsstätten

Die Jugendbildungsstätten – Jugendbildungszentrum Blossin, Begegnungsstätte Schloss Gollwitz, Bildungs- und Begegnungsstätte Schloß Trebnitz, Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein – beteiligen sich mit medienbildenden Angeboten in Form von Seminaren in Verbindung mit dem Prinzip des Service Learning an der Umsetzung des Programms jumblr im Land Brandenburg.

Interessierte Einrichtungen und Fachkräfte finden hier einen kurzen Überblick und unter den jeweiligen Links detaillierte Informationen zu Zielen, Inhalten und Methoden der einzelnen Angebote sowie die Adressen der beteiligten Jugendbildungsstätten. Die Durchführung jeweils eines Pilotprojekts zu den vier Themen wird vom lmb – Landesfachverband Medienbildung gefördert. Anfragen dazu können direkt an die Bildungsstätten oder an den lmb gerichtet werden.

Das Bildungsprogramm jumblr wird vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg gefördert als „Vorhaben der Jugendbildung zum Teilkonzept Bildung in der digitalen Welt“.

jumblr-Module Bildungsstätten

Die vier Standardmodule – Smart Living, Lebensperspektive 2.0, Umgang miteinander in einer digitalen Wertegemeinschaft und Gaming, – können mit Jugendgruppen oder Schulklassen in den Bildungsstätten durchgeführt werden. Die Hauptzielgruppe sind Jugendliche zwischen 13-17 Jahren, die Module können jedoch altersspezifisch für eine jüngere wie auch ältere Zielgruppe angepasst werden. Die Module werden in drei- oder fünftägigen Seminare angeboten.

Service Learning

Die Module sollen nicht nur medienpädagogische Kompetenzen fördern, sondern auch soziale und persönliche Kompetenzen durch die Verantwortungsübernahme der Teilnehmenden für das eigene Umfeld nach dem Prinzip des Service Learning steigern. Die Module benötigen also eine intensive Vorbereitung und Begleitung durch Lehrkräfte. Alle Inhalte sollen mit Projekten verbunden werden, welche die Teilnehmenden für eigene vorhandene Probleme entwickeln, die sie mit den neu erlernten Kompetenzen lösen können. Diese Kompetenzen und notwendiges Wissen werden bei den Seminaren vermittelt, die praktische Anwendung findet jedoch erst nach den Seminaren unterrichtsbegleitend statt.

Modul Smart Living

Im Modul „Smart Living“ soll den Teilnehmenden bewusst werden, was eine Verwendung von Smart Devices in einer vernetzten Welt für Nach- und Vorteile mit sich bringt, welche Rolle Algorithmen in unserem Alltag spielen können und dabei lernen, wie Programmierung und Technik kreativ und produktiv eingesetzt werden können, um sich und andere bei Problemlösungen zu unterstützen. Zum Modul

Modul Lebensperspektive 2.0

Im Modul „Lebensperspektive 2.0“ sollen die verschiedenen klassischen und modernen Lebensperspektiven in einer digitalisierten Welt verglichen werden, sich mittels Simulationen und Szenarien über die eigene Identität und Neigung bewusst gemacht und diskutiert werden, was im Leben wirklich wichtig ist. Zum Modul

Umgang miteinander in einer digitalen Wertegemeinschaft

Für das positive Miteinander sollen im Modul „Umgang miteinander in einer digitalen Wertegemeinschaft“ anhand von Beispielen aus der eigenen Lebensrealität digitale Verhaltensregeln zusammengetragen und Tools für den nachhaltigen Einsatz erlernt werden, sodass die Teilnehmenden zu digitalen Konfliktlotsen werden. Zum Modul

Gaming

Im Modul „Gaming“ geht es darum, weshalb Spiele so wichtig sind, was bei ihrem Konsum allerdings zu beachten ist und wie sie sich im positiven Sinne einsetzen lassen, um Kreativität und Diversität aufzuzeigen. Erste eigene Spielideen können entwickelt werden. Zum Modul

Zur Überblicksseite Jumblr-Modellprojekte

Ansprechpartner

Bastian Bielig
Referent für jumblr
Jugend- und Medienbildung im ländlichen Raum
Tel. 0331-60 11 88-40
mobil: 0174-574 6722
Mail: bielig [ät] medienbildung-brandenburg.de

Aktuelles