Am 24. Mai 2018 ist es wieder so weit: der medienpädagogische JIMopen-Praxisfachtag des lmb – Landesfachverband Medienbildung Brandenburg lädt ins Jugendbildungszentrum Blossin ein.

Pädagogische Fachkräfte stehen vor großen Herausforderungen: Wie sensibilisiere ich für den selbstbestimmten Umgang mit den eigenen Daten? Wie vermittle ich eine kritische und reflektierte Mediennutzung und konstruktive Kommunikationskultur? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind bei der Veröffentlichung von Inhalten einzuhalten? Welche Fallstricke stellen sich mir in der alltäglichen Arbeit im Umgang mit Datenschutz, Persönlichkeitsrechten und Urheberrecht? Wie lässt sich digitale Selbstverteidigung erlernen? Diese und weitere Fragen wollen wir praxistauglich diskutieren. Mit der Ausbreitung der Digitalisierung entstehen – sowohl im beruflichen und auch im gesellschaftlichen Kontext – neue rechtliche Herausforderungen. Gesellschaft und Politik scheinen derzeit damit überfordert, die Entwicklung in demokratieförderliche Bahnen zu lenken. Fakenews, Meinungsmanipulation und Hatespeech in sozialen Netzwerken, Wirtschaftsunternehmen und staatliche Organisationen, die einen immer größeren Strom an Daten aus vernetzten Geräten und allgegenwärtigen Sensoren abgreifen und verwerten, erwecken den Anschein einer kaum noch zu bändigenden Datafizierung unseres Lebens. Ist eine informationelle Selbstbestimmung unter diesen Bedingungen überhaupt noch möglich?

Auf dem medienpädagogischen JIMopen-Praxisfachtag treffen sich interessierte sozialpädagogische Fachkräfte mit den Medienpädagog*innen des Netzwerks der Jugendinformations- und Medienzentren (JIM) und den Absolvent*innen der medienpädagogischen Zusatzqualifikation des lmb, treten in den Fachaustausch und knüpfen reale Netzwerke für eine sichere digitale Jugendarbeit und Jugendbildung. Nähere Informationen zum Programm stehen mit dem Anmeldeformular in der Woche nach Ostern zur Verfügung.