Fazit

Berlin und Brandenburg machen sich auf den Weg, Medienbildung im pädagogischen Schulalltag zu verankern. Medienbildung ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe in staatlicher Verantwortung. Schule spielt dabei eine wichtige Rolle, wird hier aber ihrem Bildungsauftrag nur gerecht, wenn sie bewusst und zielorientiert mit anderen Akteuren eng zusammen arbeitet: Eltern, Experten der frühkindlichen Medienerziehung sowie außerschulischen medienpädagogischen Bildungspartnern.

Als Repräsentanten medienpädagogischer Fachverbände in Berlin und Brandenburg   verstehen wir den Entwurf des BCMB als Einladung, sich an der Implementierung des Basiscurriculums an Schulen zu beteiligen. Wir erwarten von den Schulbehörden klare Signale, welche Unterstützung sie sich von außerschulischer medienpädagogischer Expertise erhoffen oder wünschen. Und wir erwarten von den Schulbehörden, dass etwaige Unterstützungsgesuche durch Schulen mit der entsprechenden finanziellen Ausstattung der außerschulischen Partner flankiert werden.

Wir treten gerne in den offenen Dialog: Für eine Medienbildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Bernd Mones, Vorsitzender lmb e.V.

Robert Alisch, Vorstand LAG Medienarbeit Berlin e.V.

Matthias Specht, Sprecher der GMK-Landesgruppe Berlin-Brandenburg