Anlässlich des morgigen Safer Internet Day für mehr Sicherheit im Umgang mit dem Internet hat die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erklärt: „Ein Leben ohne Internet und mobile Kommunikation ist für die meisten Kinder und Jugendlichen heute unvorstellbar. Eltern und Lehrer, aber auch die Politik sollte ihnen dort Hilfestellung geben, wo sie es brauchen. Es liegt an Bund und Ländern, gute Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Medienerziehung in Familien, Kitas und Schulen gelingt.“

Der medienpädagogische Fachverband Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg (lmb) begrüßt die Anerkenntnis von Frau Schwesig, dass sowohl Bund als auch Länder zuständig sind, für Medienerziehung und Medienkompetenzförderung von Kindern und Jugendlichen die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Appelle allein reichen jedoch nicht. Der lmb fordert die Familienministerin auf, zügig die Strategie „Digitales Lernen“ wie im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD beschlossen gemeinsam mit den Bundesländern und Bildungsakteuren zu entwickeln und umzusetzen. Darüber hinaus macht der lmb Frau Schwesig darauf aufmerksam, dass junge Menschen eine erhebliche Zeit des Aufwachsens jenseits von Kita, Schule und Familie mediensozialisiert werden. Wichtige Partner hierbei sind die offenen Jugendeinrichtungen, Jugendverbände und Jugendbildungsstätten,  die ebenfalls gute Rahmenbedingungen für ihre qualifizierte medienpädagogische Arbeit benötigen.

In Brandenburg macht das Netzwerk der Jugendinformations- und Medienzentren (JIM) außerschulische Angebote der Medienbildung. Das JIM-Netzwerk wird koordiniert von der Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg und gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Foto: Jörg Hagel