Impulse aus der Videokonferenz des fjb zur digitalen Jugendarbeit des
Landes Brandenburg während der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt die Jugendarbeit im Land Brandenburg vor neue Herausforderungen. Nicht nur in der ersten Videokonferenz zu digitaler Jugendarbeit am 20. März – landesweit haben engagierte Fachkräfte des Landes in dieser Woche einiges in Bewegung gesetzt, um die eigenen Arbeitsweisen auf die neue Situation einzustellen und zugleich den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen aufrecht zu halten.

Innerhalb kürzester Zeit hat der Fachverband Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V. (FJB) in Kooperation mit dem Landesfachverband Medienbildung e.V. (lmb) eine Videokonferenz via Adobe Connect organisiert, die am Freitag, dem 20.3., zwei Duzend Vertreterinnen und Vertreter aus Jugendeinrichtungen und Jugendverbänden in den Dialog über den Umgang mit der Corona-Krise brachte.
Der rege Austausch offenbarte: Es gibt Bedarf an Austausch unter den Akteuren der brandenburger Jugendarbeit und eine große Nachfrage zu hilfreichen Tipps zu Technik und pädagogischen Anregungen für die corona-bedingte Verlagerung der praktischen Jugendarbeit ins Digitale.

Grundlegender Konsens war: Während sich die Jugendarbeiter des Landes teilweise ins Home-Office begeben oder in den vorübergehend geschlossenen Jugendeinrichtungen den Betrieb am Laufen halten, soll die Verbindung zu den Zielgruppen aufrecht gehalten werden. Einige Konferenzteilnehmer halten Kontakt via whatsapp, Instagram, Facebook, TikTok, Skype, Padlab, Mail oder telefonisch. Hier gab es bspw. bereits direkte Infos via Video, Postings etc., um die Kids zu begleiten und auf die dringende Notwendigkeit des Zuhausebleibens aufmerksam zu machen. Auch für Eltern sind einige Jugendeinrichtungen per Hotline ereichbar.

Ein Teil der Einrichtungen und Fachkräfte sind aktiv im Aufbau digitaler Angebote und versuchen eigene Portale aufzubauen und Tools zu etablieren, um im “virtuellen  Jugendclub” Kontakt zu den Jugendlichen zu halten. Hierfür kommt teilweise minecraft zum Einsatz, wo zu speziellen Zeiten gemeinsam online gespielt wird. An anderen Stellen wird discord eingesetzt.

Andere Einrichtungen sind sowohl technisch, als auch fachlich noch unzureichend digital aufgestellt und verschaffen sich einen Überblick über Möglichkeiten, sammeln Impulse für die eigene pädagogische Arbeit und versuchen die organisatorische und technische Infrastruktur aufzubauen, um die digitale Jugendarbeit der eigenen Einrichtungen in den nächsten Wochen auf die neue Situation einzustellen.

Als Ergebnis des ersten Online-Meetings wird der lmb in den nächsten Wochen versuchen, die eingehenden Impulse zu digitaler Jugendarbeit im “Corona-Pad” sukzessive zu sammeln, aufzubereiten und auch weiterhin einen Austausch/Dialog mittels vergleichbarer Onlinekonferenzen zu ermöglichen.
Weitere Infos dazu werden im Corona-Pad, via Mail und Social-Media rechtzeitig bekannt gegeben.
Auch das derzeit in der Konzeptphase befindliche jumblr-Programm wird aktuell auf mögliche Varianten der Unterstützung beim Aufbau digitaler Angebote während der Corona-Krise geprüft.
Details dazu wird der lmb rechtzeitg bekannt geben.

Für Rückfragen und weitere Impulse freut sich der Landesfachverband Medienbildung e.V. (lmb) über Mail an jumblr@medienbildung-brandenburg.de

Auswahl an hilfreichen Links: