Seit dem 1. August 2021 hat der Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e.V. eine neue Geschäftsführung.

Matthias Specht hat den Verband auf eigenen Wunsch verlassen und übergibt die Geschäftsführung an Björn Schreiber, der bisher als Referent für Verbraucherbildung beim vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.) und zuvor als Referent für Medienbildung für die FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V.) tätig war.

Björn Schreiber ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und arbeitet seit über 10 Jahren in der Jugend-Medienbildung. Er ist in regionalen und überregionalen medien- und bildungspolitischen Fachkreisen sehr gut vernetzt und wird den lmb auf dem eingeschlagenen Weg weiterführen und gemeinsam mit der Mitgliedschaft, dem Vorstand und den Kolleg*innen der Geschäftsstelle weiterentwickeln.

Die Corona-Pandemie zeigt, wie gewinnbringend digitale Medien und eine kritische und lebensweltorientierte Medienbildung für die Jugendarbeit sein können und welche Potentiale sie bieten. Dabei sind differenzierte Konzepte und Methoden genauso wichtig, wie die Unterstützung von Fachkräften und die konsequente Ausrichtung aller Maßnahmen an den Bedürfnissen von Heranwachsenden selbst. Ich freue mich, gemeinsam mit dem Vorstand, den Mitgliedern und der Geschäftsstelle des lmb den Fachdiskurs in Brandenburg mitzugestalten und Impulse für eine zeitgemäße Medienbildung geben zu dürfen. Wichtig ist mir, die Bedürfnisse der Akteure im Land aufzunehmen und gemeinsam in einem starken Netzwerk Konzepte umzusetzen und stetig weiterzuentwickeln.

Björn Schreiber

neuer Geschäftsführer des lmb

Unter der Leitung von Matthias Specht ist der Landesfachverband Medienbildung in Brandenburg zu einem wichtigen Akteur im Bereich der Medienbildung herangewachsen. Den kontinuierlichen Ausbau der Angebote und Programme in der außerschulischen Medienbildung hat Matthias Specht begleitet und maßgeblich initiiert. Mit ihm ist das Netzwerk der Jugendinformations- und Medienzentren JIM auf 21 Standorte im Land angewachsen und die vom Verband organisierte medienpädagogische Fortbildung für pädagogische Fachkräfte zu einem begehrten und in dieser Form einzigartigen Qualifikationsprogramm geworden.

Seit 2017 ist der lmb außerdem lizensierter Beratungsträger des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) und unterstützt öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe bei der konzeptionellen Weiterentwicklung. Nicht zuletzt war es auch Matthias Spechts Verdienst, das Programm „jumblr“ – Jugendmedienbildung im ländlichen Raum – im Rahmen der Digitalstrategie des Landes Brandenburg aufzubauen.

Matthias Specht hat den Verband gemeinsam mit seinen Mitgliedern und den jeweiligen Vorständen zu dem gemacht, was er heute ist. Durch seine Arbeit in unserem Fachverband sind der Stellenwert und die Bedeutung der außerschulischen Medienbildung im Land Brandenburg stetig gestiegen. Gerade jetzt in den durch Pandemie, politischer Radikalisierung und Klimakatastrophe gezeichneten Zeiten zeigt sich besonders, wie wichtig unsere Arbeit ist. Medienbildung ermöglicht es, an einer digitalisierten Gesellschaft teilzuhaben und sie mitzugestalten und ist damit ein elementarer Teil von Demokratiebildung. Die Mitglieder des Vorstands danken Matthias Specht sehr für sein Engagement. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Stefan Zaborowski

Vorstandsvorsitzender des lmb